Lizenz

Alle von mir erstelllten Beiträge und Inhalte in diesem Blog stehen unter keiner (freien) Lizenz, es sei denn, etwas anderes sei ausdrücklich angegeben; natürlich gilt diese Erklärung nicht für das Blogsystem selbst und die verwendeten Templates bzw. Themes und (damit verbundenen) Schriften und Symbole, also die optische Gestaltung des Angebots. Ich nehme auch die „organisatorischen“ Teile dieser Website, also die Beschreibung des Blogs und des Autors, das Impresssum, die Datenschutzerklärung, das Kontaktformular und diese Seite – ausdrücklich von dieser Beschränkung aus.

Ansonsten gilt damit für alle Inhalte dieses Blogs der gesetzliche Regelfall, dass „alle Rechte vorbehalten“ sind.

Beachten Sie daher bitte: Soweit die Beiträge in dieser Publikation die notwendige Schöpfungshöhe erreichen, um überhaupt urheberrechtlichen Schutz zu erlangen – was im Regelfall zu bejahen sein wird -, dürfen Sie die Beiträge ohne meine Zustimmung in der Regel nicht kopieren, nicht weiterverbreiten und nicht bearbeiten oder als Quelle für eigene Publikationen verwenden, es sei denn, das Urheberrecht spricht Ihnen einen solchen Anspruch ausdrücklich zu!

Ihre Nutzungsmöglichkeiten schränkt das nicht wesentlich ein; meine Gründe für diese Entscheidung möchte ich in der Folge näher darlegen. Einer Diskussion dazu stehe ich offen gegenüber.

Warum keine freie Lizenz?

Ich schätze den Gedanken freier Software und überhaupt freier Inhalte durchaus, nicht zuletzt, weil ich – wie viele – intensiver Nutznießer dieser Freiheiten bin, nicht nur mit diesem Blogsystem. Ich sehe aber in diesem konkreten Fall dieses Weblogs für mich keine Vorteile in einer freien Lizenz und halte diese auch nicht für erforderlich.

Die Zugänglichkeit der Inhalte ist gegeben; sie können in diesem Blog jederzeit – kostenfrei – abgerufen werden, und das wird auch so bleiben. Auch der Weiterverbreitung steht nichts im Wege; der große Vorteil des „World Wide Web“ ist ja gerade die Möglichkeit, Inhalte zu verlinken statt sie kopieren zu müssen. Eine solche Verlinkung begrüße ich sehr! Ablehnend stehe ich hingegen der Kopie meiner Beiträge auf anderen Webseiten gegenüber. Nicht deshalb, weil das ggf. die Abrufzahlen dieses Blogs vermindern würde – ich lebe nicht von „Clicks“ -, sondern deshalb, weil eine Kopie unter den Umständen des Webs keinen Mehrwert bringt. Das beginnt schon damit, dass nicht immer eine optische ansprechende Übernahme der Texte gelingt, und geht damit weiter, dass die Angabe meiner Urheberschaft – auf die ich auch bei freien Inhalten Wert lege! – „vergessen“ oder gar durch andere Autorenangaben ersetzt wird oder zumindest suboptimal erfolgt; nur ganz selten werden die Vorgaben freier Lizenzen (Nennung des Autors, möglichst Nennung und Verlinkung der Quelle, Abdruck oder Verlinkung des Lizenztextes) in irgendeiner Weise eingehalten. Schließlich aber kann sich auch bei Texten die Notwendigkeit eines „Updates“ oder einer Änderung ergeben; dann existieren letztlich viele Kopien verschiedenster Bearbeitungsstände, und das zumeist ohne Angabe des Bearbeitungsstandes oder einer Versionsnummer. Vorzugswürdig erscheint mir daher ganz allgemein für alle beteiligten, auf die Quelle zu verlinken statt den Text zu kopieren. Der einzige Nachteil scheint mir auf Seite derjenigen zu liegen, die ihre Seiten gerne mit fremden Inhalten „aufpeppen“ würden …

Gesichert erscheint mir auch die Möglichkeit des Diskurses; eine Diskussion kann nicht nur hier im Blog erfolgen, sondern selbstverständlich auch durch eigene Beiträge oder in Foren, sozialen Netzwerken usw. usf., indem auf den Originalbeitrag verlinkt und dieser ggf. (teilweise) exzerpiert bzw. zitiert wird, soweit dies für eine Bezugnahme erforderlich ist. Das Web (2.0) bietet mit Links, Zitatkennzeichnungen und Trackbacks alle notwendigen Voraussetzungen dafür. Ich habe auch wenig dagegen, wenn das Zitatrecht intensiver genutzt wird als dies einer strengen Auslegung entspräche oder wenn eine Verlinkung mit Teasern oder Snippets, also durch das Zitatrecht ggf. nicht gerechtfertigten Textauszügen als „Anreißer“, ergänzt wird (Stichwort „Leistungsschutzrecht“). Eine Freigabe des Textes erscheint mir daher auch zu diesem Zweck nicht erforderlich.

Schließlich sind die Beiträge hier in diesem Blog regelmäßig nicht von einer Art, die eine Weiterbearbeitung begünstigen würde, um daraus ein eigenes, neues Werk zu schaffen. Ergänzungen können im Rahmen des Diskurses erfolgen; eine Notwendigkeit, freie Bearbeitungen zu gestatten, sehe ich für mich nicht, zumal ich auch nicht zwingend ein Interesse daran hätte, wenn meine „hiesige Meinung“ zur Grundlage eines anderen Textes mit einem – möglicherweise – ganz anderen Ton oder gar einem anderen Ergebnis werden würde. Erst recht habe ich kein Interesse daran, kostenloses „Rohmaterial“ für Dritte zu liefern. Ich möchte gerne selbst entscheiden, wann und wem ich eine Weiternutzung meiner Texte gestatte.

Wenn jedoch jemand Gefallen an dem einen oder anderen Beitrag findet und ihn doch in einer Weise verwerten möchte, die aus urheberrechtlicher Sicht meiner Zustimmung bedarf – sei es die Verwendung für eigene Vorträge oder Fortbildungen, sei es der Ausdruck und die Vervielfältigung, sei es als Basis einer eigenen Veröffentlichung -, stehe ich dem durchaus offen gegenüber. Dass ein Text nicht von vornherein frei verwendet werden darf, bedeutet nicht, dass ich gegen eine Verwendung durch andere grundsätzliche Einwände habe; entsprechenden Anfragen stehe ich in der Regel offen und positiv gegenüber. Fragen kostet nichts! Die notwendige Zustimmung ist bei einem nachvollziehbaren Anliegen schnell eingeholt.

Letztlich soll die Kirche aber auch sprichwörtlich im Dorf verbleiben; ich halte mich nicht für einen so bedeutenden Teilnehmer des öffentlichen oder gar wissenschaftlichen Diskurses, dass ernsthaft mit einer Fülle von Anfragen zur Weiterverwertung meiner Texte zu rechnen wäre. 🙂 Aus diesem Blickwinkel sehe ich noch weniger Anlass, eine solche Nutzung pauschal und unkontrolliert freizugeben.

Wie kann ich dieses Blog denn dann noch nutzen?

Nun, in fast jeder denkbaren Weise.

  • Lesen Sie die Beiträge hier!
    Ich freue mich, wenn sie Ihnen gefallen.

  • Selbstverständlich können Sie die Beiträge auch verbreiten, indem Sie sie verlinken oder in sozialen Netzwerken teilen oder auf andere Weise darauf hinweisen!
    Ich freue mich über jede Verlinkung, jede Erwähnung, jedes „+1“, und natürlich können Sie dabei auch einen Anriss – oder „Teaser“ – verbreiten. Ich möchte nur nicht, dass Sie die Texte komplett oder in erheblichen Teilen kopieren.

  • Kritische wie zustimmende Kommentare nehme ich gerne entgegen und freue mich, wenn sich eine Diskussion entspannt.
    Niemand hindert Sie, hier im Blog (im Rahmen eines geordneten Diskurses) zu kommentieren oder sich selbst in Ihrem Blog, auf Ihrer Website, in sozialen Netzwerken oder anderswo mit meinen Texten auseinanderzusetzen, sie dort zu kommentieren und zu zitieren.

  • Wenn Sie sich über die Zulässigkeit einer Nutzung unsicher sind oder eine zustimmungspflichtige Verwertung beabsichtigen, nehmen Sie bitte einfach Kontakt zu mir auf.